(24.6.2014) Um nachteilige Reaktionen zwischen den Inhaltsstoffen von Beton und Holzschalung zu verhindern, bieten die Holzwerke Ladenburger mit ihrer PURSchalung eine Alternative zu herkömmlichen Schaltafeln an: Die werkseitige Beschichtung sowie das Doppel-Keilnut-Profil der Bretter versprechen beim Einsatz auf der Baustelle eine erhebliche Zeit- und Kosteneinsparung. Die Deutsche Doka Schalungstechnik GmbH verwendete die PURSchalung bereits beim Bau diverser Sonderschalungen für Brückenbaustellen.
„Wir verwenden die PURSchalung vor allem bei Projekten, die hohe Einsatzzahlen fordern, womit eine lange Verweildauer auf der Baustelle verbunden ist“, berichtet Rene Tilger, Leiter Schalungsbau bei der Deutsche Doka Schalungstechnik GmbH. Denn genau darauf sei das Holz von Ladenburger ausgelegt.
Herkömmliches, unbehandeltes Holz muss vor Ort auf der Baustelle „entzuckert“ werden, damit eine einwandfreie, saubere Oberfläche erreicht wird. Dazu wird die Brettware mit einer Mischung aus Wasser und Zement eingeschlämmt, damit der Holzzucker bereits mit diesem reagiert - anstatt später beim Einsatz mit dem zu schalenden Beton. „Dieser Arbeitsschritt wird durch den Einsatz der PURSchalung gespart“, erklärt Dirk Rätzer, Bereichsleiter Betonbau bei den Holzwerken Ladenburger. Zudem entfalle die Entsorgung der Zementschlämme auf der Baustelle.
„Vor allem, wenn von Seiten der Bauleitung hohe Einsatzzahlen gewünscht werden, beschichten wir das Holz mit einem Kunststoff“, so Rätzer. Auf diese Weise sollen sich Standzeiten verdrei- bzw. vervierfachen lassen, und zudem könnten die Schalungsbretter um ein Vielfaches häufiger eingesetzt werden. Die im Vergleich zu herkömmlichen, unbehandelten Hölzern etwas höheren Kosten würden sich innerhalb kurzer Zeit amortisieren: „Da die PURSchalung nicht so häufig ausgetauscht werden muss, kann man nach vier bis fünf Einsätzen mit einem Preisvorteil rechnen“, bestätigt Tilger.
Das Doppel-Keilnut-Profil der gebrauchsfertigen Schalungen aus skandinavischer Fichte lässt zudem eine einfache Montage der Bretter erwarten. Denn die einzelnen Bretter können beidseitig ineinander gesteckt werden. „Die schrägen Flanken der Brettbreiten übertragen die Kraft und geben im Gegensatz zu alternativen Lösungen mehr Stabilität im Verband“, erklärt Tilger.
Die Oberfläche der in einer Stärke von 21 bzw. 27 mm bei einer variablen Deckbreite erhältlichen Bretter ist entweder gehobelt oder sägerau.
Weitere Informationen zur PURSchalung können per E-Mail an Holzwerke Ladenburger angefordert werden.
siehe auch für zusätzliche Informationen:
zurück ... Übersicht News ... Übersicht Broschüren ...